Digitale Anamnese
Warum wir vor dem Termin schon etwas wissen wollen
Ein Erstgespräch lebt vom Zuhören — und verliert Zeit, wenn die ersten zehn Minuten mit dem Abfragen von Vorerkrankungen, Allergien und aktueller Medikation vergehen. Neupatientinnen und -patienten erhalten deshalb vorab einen Link zu einem digitalen Anamnesebogen, den sie in Ruhe von zuhause ausfüllen können — ohne Zeitdruck im Wartezimmer, mit Gelegenheit, Medikamentennamen oder Diagnosen nachzuschlagen statt sie aus dem Gedächtnis aufzuzählen.
Im Termin selbst greifen wir die Angaben auf und vertiefen sie im Gespräch — der Bogen ersetzt das Gespräch nicht, er verschiebt nur, wo die Zeit hingeht: weniger Abfragen, mehr Einordnen.
Was mit unvollständigen Angaben passiert
Wenn Fragen offenbleiben oder unsicher beantwortet wurden, ist das kein Problem — wir gehen unklare Punkte im persönlichen Gespräch gezielt noch einmal durch. Der Bogen ist eine Vorbereitung, keine Prüfung, und ein unvollständig ausgefüllter Bogen verzögert Ihren Termin nicht.
„Ein guter Anamnesebogen erspart keine Fragen — er sorgt nur dafür, dass wir die richtigen zuerst stellen." — Dr. med. Anja Heller, Praxisinhaberin


