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Vorsorge & Check-up

Gesundheits-Check-up · Krebsfrüherkennung · alle Altersgruppen

Ärztin bespricht Vorsorge-Check-up-Ergebnisse mit einer Patientin

Was der Check-up abdeckt

Der Gesundheits-Check-up ist für viele der einzige Praxisbesuch im Jahr, bei dem nichts akut wehtut — und genau deshalb behandeln wir ihn nicht als Formsache. Ab 18 Jahren gehören ein ausführliches Anamnesegespräch, Blutdruckmessung und Urin-Status dazu; ab 35 kommen ein großes Blutbild (Cholesterin, Blutzucker, Nierenwerte) und alle drei Jahre der vollständige Check-up 35 hinzu. Wir schicken vorab einen kurzen Anamnese-Fragebogen zu Vorerkrankungen und familiärer Belastung, damit im Termin selbst Zeit für das Gespräch bleibt statt für das Ausfüllen von Formularen.

Für Frauen und Männer ab 35 sprechen wir zusätzlich die gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramme an, für die wir bei Bedarf an die entsprechenden Fachärztinnen und Fachärzte überweisen. Ein Belastungs-EKG oder ein Ultraschall der Bauchorgane sind keine Standardleistung der GKV — wenn sie medizinisch sinnvoll erscheinen, erklären wir das im Gespräch und nennen die Kosten, bevor irgendetwas durchgeführt wird.

Was danach passiert

Auffällige Werte besprechen wir noch im selben Termin, nicht per Anruf zwei Wochen später. Wenn ein Wert grenzwertig ist, planen wir eine kurzfristige Kontrolle statt sofort zu behandeln — die meisten Auffälligkeiten normalisieren sich, und unnötige Folgeuntersuchungen belasten weder Sie noch das Budget der Versichertengemeinschaft.

„Ein Check-up soll beruhigen oder rechtzeitig warnen — beides nur, wenn man sich die Zeit nimmt, die Werte auch wirklich zu erklären." — Dr. med. Lena Richter, Gesellschafterin