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Kleine Chirurgie

Wundversorgung · Muttermal-Entfernung · ambulante Eingriffe

Behandlungsraum für kleinere ambulante Eingriffe

Wann eine Entfernung medizinisch notwendig ist

Nicht jedes Muttermal, das auffällt, muss entfernt werden — aber manche sollten es, und die Unterscheidung treffen wir erst nach genauer Betrachtung, bei Bedarf mit dem Dermatoskop. Verändert sich Form, Farbe oder Größe eines Male auffällig, empfehlen wir die Entfernung mit anschließender histologischer Untersuchung — das ist dann eine medizinisch begründete, GKV-finanzierte Leistung. Wünschen Patientinnen oder Patienten eine Entfernung aus rein kosmetischen Gründen, ordnen wir das ehrlich als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ein und legen vorab einen Kostenvoranschlag vor.

Auch Wundversorgung gehört zur kleinen Chirurgie: Platzwunden nähen oder kleben, Abszesse eröffnen, Fremdkörper entfernen. Bei frischen Verletzungen zählt oft jede halbe Stunde — melden Sie sich in diesen Fällen telefonisch, wir schaffen kurzfristig einen Termin, statt Sie in die Notaufnahme zu schicken, wenn es die Praxis leisten kann.

Was nach dem Eingriff wichtig ist

Jeder Eingriff endet mit einer schriftlichen Wundanleitung und einem konkreten Nachkontrolltermin — meist nach 7 bis 10 Tagen zum Fädenziehen oder zur Kontrolle des Heilungsverlaufs. Bei entfernten Muttermalen erhalten Sie das histologische Ergebnis in einem persönlichen Gespräch, nicht per SMS, damit auch bei einem unerwarteten Befund sofort das weitere Vorgehen besprochen werden kann.

„Eine kleine Wunde braucht oft eine große Portion Ruhe beim Erklären — das entscheidet, wie gut sie zuhause weiterversorgt wird." — Dr. med. Thomas Kollner, Gesellschafter