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Haus­besuche

Für Patientinnen und Patienten, die die Praxis nicht aufsuchen können

Ärztetasche und Unterlagen für einen Hausbesuch, bereit auf dem Schreibtisch

Wie wir entscheiden, wer heute dran ist

Hausbesuche fahren wir dienstags und donnerstags nachmittags als feste Runde, dazwischen fließen dringende Anfragen in den laufenden Praxisbetrieb ein. Wenn Sie anrufen, fragt unser Team gezielt nach: Wie akut ist die Beschwerde, kann der Weg in die Praxis mit einem Taxi oder Angehörigen überbrückt werden, oder ist das körperlich tatsächlich nicht mehr möglich? Diese Priorisierung ist notwendig, damit die dringendsten Fälle nicht hinter einem vollen Terminkalender warten — und sie bedeutet, dass wir manchmal nachfragen, bevor wir einen Slot fest zusagen.

Für Patientinnen und Patienten, die dauerhaft bettlägerig sind oder in einer betreuten Wohnform leben, richten wir feste Kontrollrhythmen ein — ähnlich wie bei der Chronikerbetreuung, nur eben bei Ihnen zuhause statt in der Praxis. Angehörige oder Pflegedienste können Termine in Absprache mit Ihnen direkt für Sie koordinieren.

Was wir bei einem Hausbesuch dabei haben

Die Hausbesuchstasche ist auf die häufigsten Situationen ausgelegt: Blutdruckmessgerät, Stethoskop, Wundversorgungsmaterial, ein tragbares EKG-Gerät und die gängigsten Notfallmedikamente. Was sich vor Ort nicht klären lässt — etwa ein Röntgenbild oder ein größeres Labor —, sprechen wir offen an und vereinbaren, wie es weitergeht, statt einen Befund vorzutäuschen, den wir zuhause gar nicht erheben können.

„Ein Hausbesuch ersetzt nicht jede Praxisausstattung — aber er erspart genau den Menschen die Anfahrt, denen sie am meisten zusetzt." — Dr. med. Sabine Maier, Praxisinhaberin